Basisinformationen Geothermie

Unter Geothermie, auch bekannt als Erdwärme, versteht man die Nutzung der Wärme des Erdinneren zur Gewinnung von Strom und Wärme. Es gibt zwei Arten von Geothermie, die oberflächennahe Geothermie und die Tiefengeothermie.
Im Erdinneren entstehen Temperaturen von bis zu 6.000 Grad Celsius. Diese kühlen sich, je näher sie sich der Erdkruste nähern, ab. Doch auch in der 40 km dicken Erdkruste sind genügend Wärme und Energie vorhanden, die ein bisher noch weitgehend ungenutztes Potential zur Energiegewinnung darstellen.
 
Die Erdwärme wird durch Bohrungen gewonnen, die unterschiedlich tief sein können. Bei der oberflächennahen Geothermie bohrt man bis max. 400 m Tiefe, wo Temperaturen von 8 bis 12 Grad Celsius herrschen. Diese Energie wird z.B. durch Wärmepumpen und Erdwärmekollektoren genutzt.
Bei der Tiefengeothermie bohrt man zwischen 400 m und 5.000 m tief. Hier wird die Energie durch Wasser übertragen. Dieses wird im Erdinneren erhitzt und kommt als Dampf oder warmes Wasser an die Oberfläche. Dort wird es entweder in Strom oder Fernwärme verwandelt.
 
Die Geothermie hat den Vorteil, dass sie Jahreszeiten unabhängig ist und dadurch jederzeit zur Verfügung steht.

 

Weiterführende Links

Der Bundesverband Geothermie e.V. stellt Inhalte rund ums Thema bereit unter
http://www.geothermie.de

Weitere Informationen zum Thema Erdwärme finden Sie unter
http://www.erdwaerme-heizung.biz

Schwerpunktthema Niedersachsen: Ländlicher Raum



Schwerpunktthema Niedersachsen: Energie



Schwerpunktthema Niedersachsen: Kultur



Schwerpunktthema Niedersachsen: Kultur



Download der Energie-Broschüre Download der Energie-Broschüre
Träger dieses Projektes Träger dieses Projektes

 

Politik News der Fraktion

Thümler: NDR-Umfrage methodisch höchst fragwürdig (Do, 17 Mai 2012)
>> mehr lesen

Thümler: Demografischen Wandel als Chance begreifen – CDU-Fraktion beschließt „Bad Zwischenahner Erklärung zur Zukunft der Arbeit“ (Mi, 16 Mai 2012)
>> mehr lesen