Die Windkraft wird ausschließlich zur Gewinnung von Strom genutzt. Mit fast 20.000 Anlagen hat die Windkraft in dieser Hinsicht die größte Bedeutung bei den erneuerbaren Energieträgern in Deutschland. Sie erbringen eine Gesamtleistung von über 22.000 Megawatt (2007). Dies deckt den Strombedarf in Deutschland zu fast 7 %.
Der Ausbau der Windkraft an Land ist nur noch begrenzt möglich. Eine Leistungssteigerung kann mit dem so genannten Repowering erreicht werden, d.h. alte Anlagen werden gegen neue, technisch weiterentwickelte Anlagen ersetzt. Eine Effizienzsteigerung um mehr als 50 % ist dadurch möglich. Des Weiteren plant Deutschland die Errichtung so genannter Offshore-Windparks. Dies sind Windkraftanlagen auf offener See. Sie sollen zusätzlich 20.000 bis 25.000 Megawatt erzeugen. So wäre es möglich, den Anteil der Windenergie an der gesamten Stromerzeugung auf 25 % auszubauen.
Ein Nachteil bei der Windkraft ist, dass Wind nur unregelmäßig zur Verfügung steht. Damit ist die für eine sichere Energieversorgung notwendige Grundlast nicht gewährleistet. Deshalb müssen bei
der Windkraft oftmals nahe gelegene Kraftwerke einspringen.
Eine Lösung wäre hier die Speicherung von Strom, die jedoch bis dato noch nicht abschließend erforscht ist.
Der Bundesverband Wind Energie informiert zum Thema unter
http://www.wind-energie.de
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