Fossile Energieträger

Fossile Energieträger sind z.B. Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas und Erdöl. Diese sind in geologischer Vorzeit aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden. Aus ihnen gewinnen wir mittels spezieller Techniken und Verfahren Strom und Wärme.

Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energieträgern sind die fossilen Energievorräte endlich. Die Reichweite der Reserven (Umfang der Energieträger, die mit vorhandenen technischen und wirtschaftlichen Mitteln mit Sicherheit gefördert werden können) und Ressourcen (Umfang der Energieträger, die nachgewiesen, aber derzeit nicht wirtschaftlich gewinnbar sind oder geologisch noch nicht genau erfasst sind) von Erdöl, Erdgas, Uran, Stein- und Braunkohle wird von den Experten unterschiedlich beurteilt. Nach Erhebungen des Bundeswirtschaftsministeriums reicht

  • Erdöl                42 -    66 Jahre,
  • Erdgas             63 -    74 Jahre,
  • Uran                68 -   200 Jahre,
  • Steinkohle     169 -   874 Jahre und
  • Braunkohle    227 - 1028 Jahre.

 

Diese Angaben basieren natürlich auf Annahmen und sind in erster Linie abhängig von der weltweiten Nachfrage. Ist die Nachfrage größer, werden die Reserven schneller verbraucht. Ist die Nachfrage kleiner, erhöht sich die Reichweite.
Die Ressourcen hängen vom aktuellen Preis ab, da tiefer gelegene, schlecht erreichbare Ressourcen nur dann gewinnbringend gefördert werden können, wenn der Preis hoch genug ist. Darüber hinaus muss der technische Fortschritt berücksichtigt werden, der es den Förderfirmen theoretisch in der Zukunft ermöglicht, Ressourcen kosteneffizient zu fördern, die heute nicht rentabel gefördert werden können.

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